Blitzschutz & Erdung in Bremen
Ich schütze Ihr Gebäude und Ihre Technik vor Blitzeinschlägen und Überspannungen – mit äußerem Blitzschutz, Erdungsanlage und Tiefenerder, Überspannungsschutz im Zählerschrank und der regelmäßigen Blitzschutzprüfung.
- Äußerer & innerer Blitzschutz
- Erdung & Tiefenerder
- Planung nach DIN EN 62305
- Für Privat & Gewerbe
Wechselrichter, Speicher und Wallbox reagieren empfindlich auf Überspannungen. Ein passender Überspannungsschutz schützt Ihre Investition – und bei vorhandenem Blitzschutz muss die PV-Anlage richtig eingebunden werden.
Komplettschutz vom Dach bis ins Erdreich
So reduzieren wir das Risiko von Bränden, verhindern Schäden an elektronischen Geräten und schützen Ihre Elektroinstallation langfristig.
Äußerer Blitzschutz
Blitzableiter mit Fangstangen, Fangleitungen und Ableitungen – für Neubau und zur Nachrüstung, passend zu Dach und Fassade.
Erdungsanlage & Tiefenerder
Fundamenterder, Ringerder oder Tiefenerder – inklusive Erdungsmessung, damit der Blitzstrom sicher abgeleitet wird.
Potentialausgleich
Innerer Blitzschutz durch Potentialausgleich aller Metallteile, Leitungen und Rohre – die Basis für jeden Überspannungsschutz.
Überspannungsschutz
Blitzstrom- und Überspannungsableiter Typ 1, 2 und 3 im Zählerschrank, in der Unterverteilung und als Feinschutz für Geräte.
Blitzschutz für PV-Anlagen
Überspannungsschutz für Wechselrichter und Speicher und die richtige Einbindung in einen vorhandenen Blitzschutz.
Blitzschutzprüfung
Sicht- und umfassende Prüfung bestehender Anlagen nach DIN EN 62305 mit Erdungsmessung und Prüfbericht.
Fangen, ableiten, erden – und schützen
Fangen & ableiten
Fangstangen und Fangleitungen auf dem Dach fangen den Blitz ab. Ableitungen an der Fassade führen den Strom kontrolliert nach unten.
Sicher erden
Die Erdungsanlage – Fundament-, Ring- oder Tiefenerder – verteilt den Blitzstrom im Erdreich, ohne dass er durchs Haus fließt.
Innen schützen
Potentialausgleich und Überspannungsschutz verhindern, dass Überspannungen über Leitungen ins Haus gelangen und Geräte zerstören.
Wann sich Blitzschutz besonders lohnt
- Freistehende oder erhöht gelegene Häuser
- Gebäude mit PV-Anlage, Wallbox oder Wärmepumpe
- Betriebe mit Servern, Kassen- und Steuerungstechnik
- Hallen, Werkstätten und landwirtschaftliche Gebäude
- Mehrfamilienhäuser und Objekte mit Versicherungsauflagen
- Reetdach- und Holzhäuser mit erhöhter Brandgefahr
Wie oft muss geprüft werden?
Die Prüffristen richten sich nach der Blitzschutzklasse (Schutzklasse) der Anlage.
alle 4 Jahre
umfassende Prüfung – typisch für Wohngebäude
- Sichtprüfungalle 2 Jahre
alle 2 Jahre
umfassende Prüfung – z. B. bei höherem Risiko
- Sichtprüfungjährlich
sofort
nach Blitzeinschlag, Umbau oder Dachsanierung
- Erdungsmessunginklusive
Womit Sie rechnen können
Richtwerte für ein Einfamilienhaus. Ihren genauen Preis bekommen Sie nach der Besichtigung als Festpreis.
450 – 1.800 €
innerer Blitzschutz inkl. Montage – je nach Hausgröße und Anzahl der Verteiler
- Kombiableiter im vorhandenen Zählerschrankab ca. 450 €
- Nur Typ 2 (Unterverteilung)ab ca. 350 €
- Beim neuen Zählerschrankinklusive
500 – 4.500 €
je nach Bauweise, Boden und Gebäudegröße, inkl. Erdungsmessung
- Tiefenerder V4A nachrüstenca. 1.000 – 1.300 €
- Erder-Wanddurchführungca. 85 €
1.000 – 3.000 €
Fangeinrichtung und Ableitungen im Einfamilienhaus
- Komplettanlage inkl. Erdung3.000 – 7.000 €
- Blitzschutzprüfungnach Größe
Richtwerte inkl. MwSt., Stand Oktober 2026. Äußerer Blitzschutz und Komplettanlage hängen stark von Dachform, Gebäudegröße und Bodenbeschaffenheit ab.
In vier Schritten zum sicheren Gebäude
Besichtigung
Ich schaue mir Dach, Erdung und Zählerschrank an und schätze das Risiko ein.
Planung & Festpreis
Planung nach DIN EN 62305 mit passender Blitzschutzklasse – und ein klares Angebot.
Montage & Erdung
Fangeinrichtung, Ableitungen, Erder und Überspannungsschutz – mit Erdungsmessung.
Prüfung & Dokumentation
Abnahmeprüfung mit Erdungsmessung und ausführlichem Prüfbericht.
Persönlich vom Elektromeister – in Bremen und Umgebung
Gut zu wissen
Ist eine Blitzschutzanlage Pflicht?
Für normale Einfamilienhäuser in der Regel nicht. Vorgeschrieben ist Blitzschutz vor allem bei Gebäuden, bei denen ein Einschlag leicht eintreten oder schwere Folgen haben kann – etwa bei großen Hallen, Versammlungsstätten oder besonders hohen Gebäuden. Auch Versicherungen können ihn verlangen. Ein Überspannungsschutz ist bei Neubau und größeren Änderungen der Elektroanlage dagegen meist Pflicht.
Was kostet eine Blitzschutzanlage für ein Einfamilienhaus?
Eine vollständige Anlage mit äußerem und innerem Blitzschutz kostet im Einfamilienhaus meist 3.000 bis 7.000 €, Fangeinrichtung und Ableitungen allein etwa 1.000 bis 3.000 €. Ein Überspannungsschutz kostet je nach Hausgröße etwa 450 bis 1.800 €, ein nachgerüsteter Tiefenerder meist 1.000 bis 1.300 €, eine komplette Erdungsanlage je nach Bauweise 500 bis 4.500 €. Nach der Besichtigung bekommen Sie einen Festpreis.
Was ist der Unterschied zwischen äußerem und innerem Blitzschutz?
Der äußere Blitzschutz fängt den Blitz mit Fangstangen oder Fangleitungen ab und leitet ihn über Ableitungen sicher in die Erdungsanlage. Der innere Blitzschutz – Potentialausgleich und Überspannungsschutz – verhindert, dass gefährliche Überspannungen über Strom-, Telefon- oder Netzwerkleitungen ins Haus gelangen und Geräte zerstören.
Was ist ein Tiefenerder und wann braucht man ihn?
Ein Tiefenerder ist ein Erdungsstab, der senkrecht mehrere Meter tief ins Erdreich getrieben wird. Er wird vor allem im Bestand eingesetzt, wenn kein Fundamenterder vorhanden ist oder der Erdungswiderstand zu hoch ist – zum Beispiel bei der Nachrüstung einer Blitzschutzanlage oder beim neuen Zählerschrank.
Fundamenterder, Ringerder oder Tiefenerder – was ist der Unterschied?
Der Fundamenterder wird beim Neubau im Betonfundament verlegt und ist dort nach DIN 18014 vorgeschrieben. Der Ringerder liegt als geschlossener Ring rund um das Gebäude im Erdreich. Der Tiefenerder reicht senkrecht in die Tiefe. Welche Lösung passt, hängt von Gebäude, Boden und vorhandener Erdung ab – ich messe den Erdungswiderstand und berate Sie.
Was bedeuten Überspannungsschutz Typ 1, 2 und 3?
Typ 1 (Blitzstromableiter) schützt vor sehr hohen Blitzströmen und sitzt im Zählerschrank – vor allem bei Gebäuden mit äußerem Blitzschutz oder PV-Anlage. Typ 2 schützt die Unterverteilung, Typ 3 als Feinschutz empfindliche Geräte direkt an der Steckdose. Oft wird ein Kombiableiter Typ 1+2 eingesetzt.
Brauche ich Blitzschutz für meine PV-Anlage?
Eine PV-Anlage erhöht nicht automatisch das Risiko eines Einschlags, aber sie bringt lange Leitungen und teure Technik ins Haus. Ein passender Überspannungsschutz für Wechselrichter und Speicher ist daher sehr sinnvoll. Ist bereits ein äußerer Blitzschutz vorhanden, muss die PV-Anlage mit dem richtigen Trennungsabstand eingebunden werden. Mehr zur PV-Elektrik auf meiner Seite zu Wallbox & Photovoltaik.
Wie oft muss eine Blitzschutzanlage geprüft werden?
Das hängt von der Blitzschutzklasse ab: bei Klasse III und IV alle 2 Jahre eine Sichtprüfung und alle 4 Jahre eine umfassende Prüfung, bei Klasse I und II jährlich bzw. alle 2 Jahre. Nach einem Blitzeinschlag oder Umbau sollte die Anlage sofort geprüft werden. Sie bekommen einen Prüfbericht.
Kann man Blitzschutz nachträglich installieren?
Ja. Äußerer Blitzschutz, Erdung mit Tiefenerder und Überspannungsschutz lassen sich auch bei bestehenden Gebäuden nachrüsten. Den Überspannungsschutz baue ich oft direkt mit dem neuen Zählerschrank ein.
Zahlt die Versicherung bei einem Blitzschaden?
Direkte Blitzschäden am Gebäude sind meist über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Schäden durch Überspannung an Geräten sind dagegen je nach Vertrag nur eingeschränkt versichert. Ein Blick in Ihre Police lohnt sich – und ein guter Überspannungsschutz verhindert viele Schäden von vornherein.
Lassen Sie uns über Ihren Blitzschutz sprechen
Schicken Sie mir gern Fotos von Dach, Zählerschrank oder vorhandener Blitzschutzanlage. Ich melde mich schnell mit einer ersten Einschätzung.
